Grüne offen für Veränderungen zum ersten Entwurf des Sportfördergesetzes

Zur Diskussion um die Novellierung des Thüringer Sportfördergesetztes erklärt der sportpolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Roberto Kobelt:

„In der Diskussion um die Gebührenfreiheit sehe ich gute Chancen für eine rechtssichere Lösung. Ich stehe zur Entlastung des wertvollen Ehrenamtes unserer Sportvereine. Gleichzeitig brauchen die Kommunen einen rechtssicheren und klar definierten Ausgleich für mögliche Einnahmenverluste, die durch die Novellierung des Sportfördergesetzes entstehen können. Dies wollen wir noch klarer im Gesetz formulieren.

Außerdem mache ich mich für die Möglichkeit individueller Regelungen vor Ort stark, die die Kommunen im Einklang mit den Kreis- und Stadtsportbünden im Interesse des Sports treffen können“, fasst Kobelt seine Eindrücke der aktuellen Anhörung zusammen.

„Beim Thema Dopingbekämpfung sehe ich es als einen Erfolg an, dass wir als Koalition nach 25 Jahren Untätigkeit der CDU im Gesetzesentwurf erstmalig eine Formulierung zum Dopingschutz in das neue Gesetz aufgenommen haben. Ich werde mich gerade nach den Anregungen aus der Anhörung dafür einsetzen, noch klarere und rechtssichere Formulierungen zum Dopingschutz in das Gesetz aufzunehmen.  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für eine konsequente Verurteilung von Doping von Sporterinnen und Sportlern sowie von Kindern heute und in der Vergangenheit“, schließt der sportpolitische Sprecher.

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