Wald am Ettersberg soll besser geschützt werden

Die Petition der Bürgerinitiative Pro Ettersberg zum Schutz des Waldes am Ettersberg war heute Thema im Forstausschuss. Im Ergebnis beschließen die Regierungsfraktionen SPD Linke und Bündnis 90/ Die Grünen im Ausschuss umfassende Änderungen der forstwirtschaftlichen Maßnahmen in diesem kulturell und naturschutzfachlich bedeutsamen Gebiet.

Hierzu erklärt Roberto Kobelt, Sprecher für Forstwirtschaft und Naturschutz:
„Besonders freut mich, dass am Ettersberg die Bewirtschaftung im Naturschutzgebiet Ettersberg und in den sensiblen Gebieten in Zukunft wieder mit 40, statt mit 20 Meter Gassenabstand und unter Einsatz von Pferderückern durchgeführt werden. Dafür haben wir dem Forst die notwendigen Mittel, unter anderem für Pferderückung bereits zur Verfügung gestellt“.

Darüber hinaus empfiehlt der Ausschuss weitere Verbesserungen. So sollen z.B. im Bereich von historischen Sichtachsen der Waldrand wieder geschlossen werden. Darüber hinaus sollen Habitatbäume gut sichtbar gekennzeichnet und der Naturlehrpfad Prinzenschneise erneuert werden.

Leider wollte die CDU-Fraktion einen gemeinsamen Beschluss nicht mittragen. Dies bedauert Roberto Kobelt sehr: „Offensichtlich gingen ihr die Empfehlungen der Koalition und der BI Pro Ettersberg für mehr Naturschutz zu weit“

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