Erster Schritt hin zu naturnaher Waldbewirtschaftung

Seit dieser Woche werden im Wald am Ettersberg wieder Pferde eingesetzt, um die Holzernte durchzuführen. Roberto Kobelt, forstpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag, ist darüber erfreut, mahnt aber weitergehende Maßnahmen an:

„Ich bin froh darüber, dass der Einsatz von schweren, bodenzerstörenden Maschinen wenigstens in einigen besonders sensiblen Bereichen reduziert werden kann. Dazu haben wir im aktuellen Haushalt 80.000 EUR zur Verfügung gestellt, die nun von ThüringenForst zweckgemäß eingesetzt werden. Dies ist ein guter Anfang auf dem Weg hin zu einer naturnahen und damit bodenschonenden Bewirtschaftung.“

Roberto Kobelt setzt sich für weitere Schritte ein, um den Wald am Ettersberg zu einem Vorbild für den Waldumbau in ganz Thüringen zu machen.

„Klima- und Naturschutz können in den Thüringer Wäldern noch wesentlich verbessert werden. Um dafür den Thüringer Waldbesitzer*innen die notwendigen Spielräume zu ermöglichen, wollen wir im Haushalt 2020 weitere Mittel bereitstellen. Diese sollen über das Pferderücken hinaus dazu dienen, die Frequenz und Menge der Nutzung zu reduzieren, um damit einen höheren Holzvorrat und mehr Totholz zu erreichen. Dies führt zu einer höheren Vitalität des Waldes und ist damit eine Investition in die Zukunft“, so Roberto Kobelt abschließend.

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