Sonne vom Dach für Mieterstrom und Elektromobilität

Zur heute stattfindenden 3. Sonnenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag erklärt der energiepolitische Sprecher Roberto Kobelt:

„Bereits zum dritten Mal seit 2016 laden wir zu einer Konferenz in den Landtag, bei der die vielfältige Nutzung der Sonnenenergie vorgestellt und diskutiert wird. Einen besonderen Stellenwert hat dabei die Elektromobilität, die direkt Sonnenenergie vom Dach abnehmen und umweltfreundliche Fortbewegung ermöglicht.

Mit der Sonnenkonferenz beleuchten wir genau diesen Bereich, wenn wir zum Beispiel das neue E-Fahrzeug von teilAuto Erfurt zum Thüringer Landtag holen, um so auf das neue umweltfreundliche Angebot hinzuweisen. Das Gleiche gilt für die „E-Bike Lounge“ der „Radscheune“ aus Erfurt, die ein Elektro-Lastenrad vorstellen wird. Das ist eine kleine Thüringer Leistungsschau dessen, was mit der Kraft der Sonne im Energiebereich bereits geleistet wird“, freut sich der bündnisgrüne Energiepolitiker.

„Thüringen hat bei der Infrastruktur der Elektromobilität aufgeholt und unterstützt mittlerweile öffentliche Einrichtungen, Kommunen und Private dabei, selbst Energiegewinner*innen zu werden. Mit den Programmen „Klima Invest“ und „Solar Invest“ gibt es dafür die geeignete Unterstützung, um die umweltfreundliche Sonnenenergie mit der Elektromobilität zu verknüpfen. Gleichzeitig soll das Thema Mieterstrom mit vielen guten Projekten im Freistaat weiter gestärkt werden, damit alle von der Sonnenenergie profitieren können. Zur Verstetigung dieser ersten Erfolge, werden wir für den kommenden Haushalt 2020 mehr Geld zur Verfügung stellen“, macht Roberto Kobelt deutlich, wie er sich die Unterstützung vorstellt.

„Außerdem muss auch auf Bundesebene wieder eine stärkere Priorität auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und insbesondere auf den Ausbau der Solarenergie gelegt werden. Mit ihrem Kompromiss vom Ende Oktober 2018 zu den Sonderausschreibungen bei Solar- und Windenergie hat die GroKo die schon in der Koalitionsvereinbarung in Bezug auf die Pariser Klimaziele völlig unzulänglichen jährlichen Ausbauziele der Erneuerbaren Energien weiter reduziert.
Wir werden uns deshalb auf Länderebene dafür einsetzen, dass die Ausbauziele bei den Erneuerbaren deutlich nach oben korrigiert werden“, blickt Kobelt voraus.

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