Roberto Kobelt: Weitere Mittel für Bau und Erhalt von Radwegen erforderlich

Thüringer Radfahrer*innen nutzen vermehrt den sogenannten Mängelmelder bei Radwegen und informieren so beispielsweise über verbesserungsfähige Oberflächen. Das Radwegenetz in Thüringen wird deshalb kontinuierlich ausgebaut. Für deren Planung stellt das Land auch Mittel aus Klimaschutzmaßnahmen bereit. Roberto Kobelt, verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag, setzt sich für alle Formen des Radfahrens ein:

„Ob in der Freizeit oder für den Beruf, wer mit dem Rad fährt, verdient unsere Unterstützung.
So wollen wir mehr Menschen dazu motivieren, ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen und deshalb die Bedingungen so verändern, dass das Pendeln mit dem Rad auf immer mehr Strecken schnell und sicher ist und Spaß macht.

Und beim Freizeitradeln wollen wir wieder unter die beliebtesten Radregionen Deutschlands aufsteigen, denn da gehört Thüringen mit seiner wunderschönen Landschaft hin“, so Roberto Kobelt.

Im Förderprogramm „KlimaInvest“ stellt das Umweltministerium seit letztem Jahr Mittel für die Planung von Radwegen für die Kommunen zur Verfügung. Diese können auch mit Bundesmitteln kombiniert werden, sodass Kommunen nur noch einen sehr geringen Eigenanteil zahlen müssen. Es ist sogar möglich, im sogenannten Starterpaket E-Bikes für den kommunalen Fuhrpark anzuschaffen, die zu 100% gefördert werden.

Um den Aufschwung des Radfahrens abzusichern, setzt sich Roberto Kobelt in den aktuellen Haushaltsverhandlungen für weitere Mittel zugunsten des Baus und des Erhalts von Radwegen und der Ausweisung von Radrouten ein.

„Unser Mängelmelder zeigt, dass die Qualität der Radwege sehr wichtig für deren Benutzbarkeit ist, deshalb wollen wir in den kommenden Jahren auch einen Schwerpunkt auf die Erhöhung der Qualität und auf Lückenschlüsse setzen“, schließt Kobelt.

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