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Roberto Kobelt unterstützt die Arbeit der Bahnbündnisse in Ostthüringen

2017 beginnt in Thüringen das „neue Bahnzeitalter“, welches für Ostthüringer Bahnreisende nach aktuellem Planungsstand, zumindest im Fernverkehr, zu einer deutlichen Verschlechterung führen wird. Aufgrund von umfangreichen Baumaßnahmen auf der Frankenwaldbahn und der Mitte-Deutschland-Verbindung kommt es bereits im kommenden Jahr zu erheblichen Einschränkungen im gesamten Bahnverkehr.

RegioDBUm die Situation für die Bahnreisenden verträglicher zu gestalten, traf sich Landtagsabgeordneter Roberto Kobelt mit den Bahnbündnissen in Ostthüringen. Am Montag folgten seiner Einladung Dr. Klaus Frank und Klaus-Peter Frenzel vom „jüngsten“ Bahnbündnis aus Saalfeld-Rudolstadt. In dem offenen und konstruktiven Gespräch stellten sie Roberto Kobelt das Bündnis vor und präsentierten ihm ihre zentralen Forderungen mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. Die Zustimmung und Unterstützung, die das neue Bündnis seit seiner Gründung erfährt, zeigen an, welch wichtige Rolle, insbesondere die Saalbahn für die Wirtschaftsregion Saalfeld-Rudolstadt innehat. Frühzeitig bestand enger Kontakt zum Bahnbündnis nach Jena. Die Gesprächspartner stimmten darin überein, dass es sinnvoll ist die Kräfte der einzelnen Bündnisse zu bündeln und gemeinsam gegenüber der NVS bzw. der Deutschen Bahn (DB) aufzutreten. Weitere Kooperationsbeziehungen bestehen zum Bahnbündnis in Gera sowie zu Akteuren im fränkischen Raum.

Die wesentlichen Forderungen des Bahnbündnis Saalfeld-Rudolstadt bestehen in einer raschen Umsetzung des Fernverkehrskonzeptes der DB. Dabei sollen die Intercity zwischen Leipzig und Karlsruhe aber nicht erst ab 2030, sondern bereits unmittelbar nach Wegfall des ICE, also ab Dezember 2017 über die Saalbahn rollen. Weiterhin sollen im Stundentakt schnelle Regionalexpress-Direktverbindungen Saalfeld-Rudolstadt abwechselnd mit Halle und Leipzig verbinden. Auch an den neuen ICE-Knoten in Erfurt soll es zukünftig schneller gehen. Auf dieser Strecke fordert das Bündnis eine stündliche Direktverbindung mit einer Fahrzeit unter einer Stunde. Grundsätzlich sollte auf allen Regionalstrecken zwischen 05:00 und 22:00 Uhr ein Regeltakt angeboten werden. So würde sichergestellt, dass man auch zukünftig von Saalfeld- Rudolstadt aus bequem einen Geschäftstermin, z.B. in Berlin oder München mit dem Zug wahrnehmen könnte.

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